theater trifft

ersters freies theaterfestival


Die Freie Theaterszene Innsbrucks ist eine Bunte & qualitativ Hochwertige. Leider ist sie als Institution nur selten von längerer Dauer, dies wohl auch ein Grund, warum so viele Tiroler SchauspielerInnen von Innsbruck aus ihre Karriereleitern an anderen Orten erklimmen.

Doch seit einigen Jahren ist wieder dieses Funkeln in einigen Augen zu sehen, dieses Theaterfunkeln, das einen nicht so schnell wieder losläßt. Eine neue, junge Generation von Theaterschaffenden macht sich auf den Weg, professionelles freies Theater in Innsbruck, in Tirol umzusetzen. Grund genug, die theatralen Kräfte zu bündeln!

Das Projekt „theater trifft“ ist das 1. Festival der freien Theater Innsbrucks. Eröffnet am 25. Oktober von niemand Geringerem als Erika Pluhar, lauern im November 9 Premieren aus der Freien Szene in nur einem Monat auf das Tiroler Publikum. Dazu harte Diskussionen & feine Gespräche, Lesungen, Gastrotheater, Rollentheater, theatrale Hausbesuche und Raumeroberungen, böses Theaterkabarett, bed-inn-theater & weit über 100 Theatermenschen, die an diesem Festival mitwirken.

Die Eröffnung dieses ersten Festivals, das im 2 Jahresrhythmus stattfinden soll, geht (am Samstag, den 25. Oktober) in den Ursulinensälen über die Bühne. Schauspielikone Erika PLUHAR hat extra für die Tiroler Theaterszene eine Rede verfaßt; was für ein Auftakt! Daneben werden Frau Bmin Hilde Zach und Frau LRin Mag. Dr. Beate Palfrader Eröffnungsreden halten. Nach einer kurzen Vorschau auf das Festival, durch Projektleiter Robert Renk, wird Christian Wegscheider für den musikalischen Ausklang sorgen.

Dieses erste Theaterfestival – eigentlich eine Werkschau der Freien Theater Innsbrucks (was zugegebenermaßen etwas unsexy klingt) – konzentriert sich darauf, den von Frau Mag. Birgit Neu, Frau BM Hilde Zach in produktiven Gesprächen mit den Theatersprechern der baettle group for art (dort vor allem Thomas Gassner, dem ein großes Lob gebührt für eine gute Strecke der Vorarbeit) auf Schiene gebrachten Weg zu verfolgen. Nämlich die Freien Theater Innsbrucks, die professionell & bezahlt arbeiten (auch wenn oft „unterbezahlt“) mit diesem Projekt zusätzlich zu unterstützen und gerade bei den oftmaligen Mankos „Werbung“ & „Lobbying“ unter die Theaterbretter zu greifen!

Und das ist gelungen! Dank der Zusammenarbeit aller, auch Dank der sofortigen & unkomplizierten Unterstützung des Landes Tirol. Selbst der Bund – der anfänglich in dieses Projekt gar nicht einsteigen wollte – ist nun plötzlich doch bereit, einiges an Geld direkt an die Theater auszuschütten. Das grenzt – in manchen Fällen – an ein Wunder und ist durchaus eine erfolgreiche Arbeit zwischen aufklärerischem Lobbying und heftigen gemeinsamen Protest (wie die „1% für Tirol – Aktion“, unterstützt von vielen Prominenten in- und außerhalb Tirols).

 

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